Mo, 11. Dezember 2017

Kein Verbrechen

10.06.2008 12:44

Horst Skoff ist ohne Fremdverschulden gestorben

Der Ex-Tennisstar Horst Skoff ist nicht Opfer eines Verbrechens geworden, bestätigt die Hamburger Polizei Dienstag nach der Obduktion des Kärntners. Gerüchte, dass er an einem Herzinfarkt gestorben sei, wurden nicht offiziell bestätigt.

"Die Obduktion hat ergeben, dass kein Fremdverschulden vorliegt", sagte ein Polizeisprecher in Hamburg. Nähere Angaben zur genauen Todesursache des Kärntners wollte der Sprecher mit Hinweis auf datenschutzrechtliche Bestimmungen nicht machen. Passanten hatten Skoff am Samstagabend leblos im Hamburger Stadtteil Hamm entdeckt. Der 39-Jährige war Stunden später in einem Krankenhaus in der Hansestadt gestorben.

Herzinfarkt?
Seine "fragwürdigen Verletzungen" im Gesicht soll sich der Kärntner bei seinem Sturz nach einem Herzinfarkt zugezogen haben. Eine offizielle Bestätigung für diese Berichte gab es vorerst nicht. Der Ex-Tennisprofi war Samstag früh bewusstlos in einem Hamburger Sex-Club gefunden worden. Die Reanimationsversuche eines Notarztes waren nur kurzfristig erfolgreich: Skoff soll noch einmal das Bewusstsein erlangt haben, dann verstarb er. Der ehemalige Profisportler wollte in der Hansestadt Sponsoren für seinen Nachwuchs-Cup suchen.

In Sex-Club gefunden
Die Polizei wies Berichte zurück, denen zufolge das deutsche Bundeskriminalamt (BKA) in der Causa ermittelt. "Dafür gibt es keinen Grund", sagte eine Sprecherin. Bestätigt wurde von den Behörden aber, dass Skoff am Samstag in einem Sex-Club gefunden worden ist. Das Etablissement im Stadtteil Hamburg-Hamm ist der Exekutive bisher nicht aufgefallen. "Es ist weit entfernt von der Rotlichtszene", sagte die Sprecherin.

Skoff, der am 22. August 1968 in Klagenfurt geboren wurde, galt immer als das große Talent im österreichischen Tennis. Siege konnte er unter anderem bei Turnieren in Athen, Wien (1988), Genf (1990) und Baastad (1993) feiern. Auch seine zahlreichen Auftritte im Davis Cup bleiben den Tennisfans in Erinnerung.

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