Mi, 22. November 2017

Schluss mit Stress

10.06.2008 14:44

So steigerst du deine Produktivität

Du versinkst in Arbeit, und irgendwie scheint ein Arbeitstag trotz Überstunden immer zu kurz zu sein? Dann kann es sein, dass du ein Problem mit deiner Produktivität hast und viel von deiner Zeit mit eigentlich unnötigen Aufgaben verschwendest. Um das zu überprüfen, gibt es einige Anzeichen, auf die du achten solltest. Hier erfährst du, wie du mehr aus deiner Zeit herausholen kannst - und damit auch deine Karriere ankurbelst.

Womit beginne ich bloß?
Stellst du dir diese Frage häufiger, dann verplemperst du Tag für Tag Zeit mit Selbstorganisation. Mit dem Grübeln, womit du anfängst, verlierst du mehr Zeit, als wenn du einfach loslegen würdest. Eine Lösung kann so aussehen, dass du dir am Wochenanfang eine Checkliste geordnet nach Prioritäten schreibst. Diese arbeitest du einfach der Reihe nach ab, ohne viel Nachzudenken. Und hast so ganz einfach Zeit gespart.

Das wird schon gehen…
Frei nach diesem Motto lässt du dir immer mehr zusätzliche Aufgaben aufbrummen. Und kommst dann nicht mehr mit deiner Zeit aus. Oder tust, in Anbetracht der Berge an Arbeit, gar nichts mehr: „Das mach ich morgen!“ Besser ist es, wenn du deine Arbeit in kleine, überschaubare Portionen unterteilst und dank deiner Checkliste genau weißt, wie viel deiner Zeit bereits verplant ist. So hast du viele kleine Erfolgserlebnisse und kommst gut voran.

Finde deinen Arbeitsrhythmus
Jeder Mensch hat Zeiten, in denen er sehr leistungsfähig ist, wohingegen es zu anderen Zeiten sehr schwer fällt, effizient zu arbeiten. Finde heraus, wo deine aktivsten Zeiten liegen und wann du was machen kannst. Bist du eher ein Morgenmensch, dann beschäftige dich mit wichtigen Dingen morgens. Bist du ein Abendmensch, dann solltest du es genau andersherum halten. Dinge, die nicht zu deinen Kernaufgaben gehören, solltest du in deinen unproduktiven Zeiten erledigen.

Zeitkiller aufspüren
Jede E-Mail, die eintrudelt, willst du sofort beantworten? Jedes Telefonat wird immer entgegengenommen? Damit verschleuderst du extrem viel Zeit. Schließlich reißt dich jede Unterbrechung aus deinem Arbeitsfluss, neu eindenken kostet Zeit. Du solltest daher zwischen deinen einzelnen Aufgabenblöcken Zeit einplanen, um dann deine E-Mails geblockt zu bearbeiten und Rückrufe zu erledigen. Optimalerweise kannst du Anrufe zu einem Kollegen umleiten – ihr könnt euch ja gegenseitig für einige Stunden am Tag den Rücken freihalten.

Tür zu!
Lässt du dich bereitwillig von anderen aus deiner Arbeit reißen, dann ist auch das ein Zeitkiller. Sorge dafür, dass du zu deinen produktiven Zeiten auch wirklich ungestört arbeiten kannst, das heißt: Türe zu, oder „Bitte nicht stören“-Schild auf den Schreibtisch. Es wird einiges an Erziehungsarbeit bei deinen Kollegen bedürfen, aber es lohnt sich!

Batterien aufladen
Tendierst du dazu, den ganzen Tag durchzuarbeiten? Ohne Pausen, Essen am Schreibtisch? Dann solltest du das ändern. Denn du brauchst Unterbrechungen, um neue Energie zu gewinnen und konzentriert über längere Zeit arbeiten zu können. Dazu gehört auch, dass du nicht jeden Abend Überstunden ohne Ende schiebst – Freizeit gehört dazu, damit du einen Ausgleich findest.

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