Do, 23. November 2017

Dramatische Szenen

09.06.2008 23:08

Asylwerber sticht in Niederösterreich auf Frau ein

Wilde Szenen haben sich, wie erst jetzt bekannt wurde, am 28. Mai in einer Flüchtlingsunterkunft in Opponitz in Niederösterreich abgespielt. Ein 44-Jähriger hat versucht, seine Ehefrau mit einem Messer zu erstechen. Von seinen drei Kindern im Alter von fünf, acht und zehn Jahren hat der Tschetschene verlangt, Selbstmord zu begehen, indem sie sich mit Rasierklingen die Pulsadern aufschneiden sollten. Der Verdächtige ist in Haft, wie die Staatsanwaltschaft St. Pölten bestätigte.

Beim Eintreffen der Exekutivbeamten am Tatort hätten die Kinder die Rasierklingen bereits in der Hand gehalten. Bei dem Versuch, sich die Pulsadern aufzuschneiden, hätten die Minderjährigen Kratzer erlitten, so Gerhard Sedlacek, Sprecher der Staatsanwaltschaft St. Pölten. Der 44-jährige Asylwerber habe das Küchenmesser, mit dem er seine Ehefrau im Brust- und Oberschenkelbereicht schwer verletzt habe, im Zuge der Auseinandersetzung dann auch gegen einen Polizisten geworfen.

Der Tschetschene habe daraufhin versucht, vom Balkon im zweiten Stock zu springen. Dabei habe er das Gleichgewicht verloren und sei abgestürzt. Dabei erlitt er schwere Verletzungen. Die Mutter und ihre drei Kinder werden derzeit in einem Frauenhaus in Niederösterreich betreut, so Andreas Pechter, stellvertretender Bezirkshauptmann von Amstetten.

Zeugen waren im Stiegenhaus auf die Situation in der Wohnung aufmerksam geworden. Sie hätten zunächst noch versucht, den 44-Jährigen zu beruhigen. Als dies nicht gelang, riefen sie die Polizei.

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