So, 19. November 2017

Stürze ins Nass

09.06.2008 11:36

Gleich drei Unfälle mit feuchtem Ende

Ein feuchtes Ende haben am Sonntag gleich drei Unfälle in Oberösterreich und in Salzburg genommen. Im oberösterreichischen Maria Schmolln steuerte ein Führerscheinneuling seinen Pkw in einen Teich. Das Auto versank im Weiher, der junge Mann blieb unverletzt. Weniger Glück hatte hingegen eine aus Steyr kommende 26-Jährige im salzburgischen Flachgau. Sie verletzte sich bei einem Sturz über einen sieben Meter hohen Wasserfall in einen Bach schwer und musste von der Bergrettung geborgen werden. In einem Bachbett endete schließlich auch die Spritzfahrt mit einem gestohlenen Golf-Caddy im oberösterreichischen Bezirk Urfahr-Umgebung.

Der 18-jährige Führerscheinneuling aus dem oberösterreichischen Bezirk Braunau war am Sonntagnachmittag im Gemeindegebiet von Maria Schmolln auf einem Güterweg unterwegs, als er, um nicht mit dem Gegenverkehr zu kollidieren, in einer Linkskurve auf eine angrenzende Wiese auswich. Dabei dürfte der junge Mann offenbar die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren haben und stürzte über die 1,5 Meter hohe Böschung in den rund einen Meter tiefen Weiher. Der Lenker konnte sich unverletzt aus dem Pkw befreien, das Fahrzeug versank im Teich und musste von der Feuerwehr geborgen werden.

Oberösterreicherin stürzt im Flachgau über Wasserfall in Bach
Weniger Glück hatte eine 26-jährige Frau aus Steyr. Sie war am Sonntagabend bei einer Wanderung auf der Postalm im Flachgau auf einem glitschigen Felsen ausgerutscht und über einen rund sieben Meter hohen senkrechten Wasserfall in einen seichten Bach gestürzt. Die junge Frau zog sich dabei schwere Verletzungen im Bereich des rechten Unterarms, des rechten Rippenbogens sowie im Becken- und Rückenbereich zu.

Obwohl sie kurz bewusstlos war, konnte sich die junge Frau noch selbst aus dem kalten Gebirgswasser retten, musste dann jedoch knapp eine Dreiviertelstunde ausharren, ehe nachfolgende Kletterer per Handy die Bergrettung alarmierten, die die 26-Jährige schließlich völlig unterkühlt bergen konnte.

Spritzfahrt mit gestohlenem Golf-Caddy endete in Bachbett
In einem Bachbett hat am Sonntag schließlich auch die Spritzfahrt mit einem gestohlenen Golf-Caddy im oberösterreichischen Bezirk Urfahr-Umgebung geendet. Ein Unbekannter hatte ein elektrisches Clubcar von einer Golfanlage in Feldkirchen an der Donau gestohlen und das nicht zum Verkehr zugelassene Fahrzeug bis in das mehrere Kilometer entfernte Pupping gesteuert.

Dort streifte er jedoch einen Zaun, verlor die Kontrolle über den Caddy, fuhr über eine steile Böschung und landete letzten Endes in einem Bachbett, wo der Golfwagen von Besitzern des beschädigten Zaunes schließlich gefunden wurde. Vom Fahrzeuglenker fehlt nach wie vor jede Spur, wie die Sicherheitsdirektion am Montag bekannt gab.

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