So, 17. Dezember 2017

Tornados und Regen

09.06.2008 19:13

Mehrere Tote bei schweren Unwetter in den USA

Nach schweren Unwettern im Mittleren Westen der USA haben die Behörden für weite Teile der Bundesstaaten Iowa, Wisconsin und Indiana den Notstand ausgerufen. Überschwemmungen und Tornados richteten am Wochenende große Schäden an und kosteten mindestens acht Menschen das Leben, sechs davon in Michigan. Zahlreiche Straßen wurden überflutet und Dächer abgedeckt. Hunderte Menschen mussten vorsorglich ihre Häuser verlassen, unzählige Haushalte waren ohne Strom.

Im US-Bundestaat Indiana brachte der Sturm am Samstag 25 Zentimeter Regen mit sich. Retter fuhren am Sonntag in Booten aus, um Menschen aus ihren Häusern und Fahrzeugen zu retten. Ein Mann ertrank südlich von Indianapolis in seinem Auto. Drei Tote ertranken in Michigan. Eine weitere Frau kam dort ums Leben, als ein Mobilheim umstürzte, zwei Menschen wurden von umstürzenden Bäumen erschlagen. In Connecticut wurde ein Mensch von einem Blitz erschlagen.

Aus Iowa wurde das schlimmste Hochwasser seit mehr als zehn Jahren gemeldet. Pumpen und Sandsäcke sollen in Iowa-City das Überlaufen eines Stausees verhindern, der die Stadt mit 63.000 Menschen bis Dienstag überfluten könnte. Gouverneur Chet Culver rief für fast ein Drittel der Bezirke Iowas den Notstand aus und machte so den Weg für finanzielle Hilfe des Staates frei. Auch über Teile von Wisconsin wurde der Notstand verhängt, am Sonntagabend erklärte US-Präsident George W. Bush für 29 Bezirke in Indiana den Notstand.

Tornados und tennisballgroße Hagelkörner
In der Nähe von Chicago beschädigte ein Tornado mehrere Häuser, Bäume und Strommasten knickten um. Im Bundesstaat Wisconsin fielen tennisballgroße Hagelkörner vom Himmel. Im Umkreis von Milwaukee stand das Wasser zeitweise bis zu 60 Zentimeter hoch auf den Straßen. Parkende Autos trieben ab. Zwei leerstehende Gebäude stürzten wegen der schweren Regenfälle teilweise ein. Einige Ortschaften waren auf dem Landweg nicht mehr erreichbar.

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