Sa, 18. November 2017

EM-Splitter

30.06.2008 11:12

Der krone.at-EURO-Splitter

Hier liest du jene Meldungen und Geschichten, die sich am Rande des EURO-Geschehens abspielen, dir wir unseren Lesern aber doch nicht vorenthalten wollen. Der EM-Splitter wird laufend aktualisiert - bleib dran für die EURO-Infos der etwas anderen Art!

Sex für Tickets
Karten für das EURO-Finale Deutschland gegen Spanien waren am Sonntagnachmittag heiß begehrt. Geboten wurden nicht nur relativ hohe Geldsummen: "Sex for Tickets" hatte ein Mann auf eine Tafel geschrieben, mit der er in der Hauptallee im Prater auf und ab spazierte. Die Fußballfans quittierten das Angebot allerdings nur mit einem Lächeln - und behielten ihre Karten.

Polizisten als Schnäppchenjäger
Den Schlussverkauf im offiziellen EURO-Fanshop auf dem Heldenplatz nützten nicht nur Besucher und Fans. Unter die Schnäppchenjäger hatten sich auch drei Polizisten gemischt, die nach dem Shopping zufrieden mit Sackerln bepackt das Gelände verließen.

Pokal-Rückkehr auf die Tribüne
Die UEFA ist bei der Übergabe des Pokals für den Europameister auf persönlichen Wunsch von Präsident Michel Platini zu einer alten Tradition zurückgekehrt. Die Henri-Delaunay-Trophäe wurde im Gegensatz zu den vergangenen beiden Turnieren in Niederlande/Belgien bzw. Portugal am Sonntagabend in Wien auf der VIP-Tribüne und nicht auf dem grünen Rasen überreicht. Platini hatte 1984 als französischer Kapitän selbst auf den Stufen des Prinzenparks in Paris die EM-Trophäe übernommen. Das letzte Mal war der Pokal 1996 beim Triumph von Deutschland in England auf der Tribüne übergeben worden (Bild).

Lettland gewinnt "Euroschools 2008"
Das länderübergreifende Schulprojekt "Euroschools 2008" hat am Samstag in Innsbruck mit dem Sieg von Lettland geendet. 53 Schulen aus der Schweiz, Liechtenstein und Österreich haben die UEFA-Nationen vertreten und sich in sieben Vorrunden-Cups für das Finale qualifiziert. Mit der Übergabe des Pokals an das Sport- und musische Realgymnasium Salzburg wurde Europas fairstes Team geehrt.

Schweizer Medien verhöhnen Österreich
Für die "Neue Züricher Zeitung" (NZZ) ist Österreich, was die Selbstinszenierung anbelangt, Europameister. "Ein Penalty gegen Polen genügte, um die Austria-Mannschaft und ihren Trainer Hickersberger in den Heldenstatus zu befördern (...)." Dass der Franzose Gerard Houllier angeblich als Kandidat für den ÖFB-Teamchef-Posten gehandelt wird, spreche laut NZZ eher "für Großmachtansprüche als für alpenländische Biederkeit". Die Wiener Fanzone und das Krisenmanagement bei Schlechtwetter wurden dagegen in höchsten Tönen gelobt.

Gästebuch der besonderen Art
Ein Gästebuch der besonderen Art hatten die Fußballanhänger vor dem Parlament gefunden. Die beiden großen, aufblasbaren T-Shirts eines Sponsors waren übersät mit zahlreichen Unterschriften. Immer wieder blieben Leute davor stehen und verzierten die in den Landesfarben der Finalgegner gehaltenen "Kleidungsstücke" mit ihrem Namen, dem Herkunftsort oder kurzen Sprüchen. Anschließend posierten die Gruppen vor ihrem Werk für ein Erinnerungsfoto.

Hitzeresistente Fans
Zwischen Fahnen und Flaggen mischten sich am Finaltag auch einige sonderbare Kostüme. Spanier bereiteten sich beispielsweise mit Affen-Maske auf den "Siegeszug" ihrer Mannschaft vor. Trotz Sommerhitze ließ es sich ein Espana-Anhänger nicht nehmen mit den dicken Plastik-Überzug herumzulaufen. Die Deutschen kombinierten - den Temperaturen ebenfalls nicht gerade angemessen - besonders gerne Lederhosen mit dem Dress ihres Nationalteams.

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