Sa, 18. November 2017

Zeit verschwendet

06.06.2008 18:21

Voves sauer: „Wenn wirklich was passiert wäre...“

Die Alarmierung nach dem Zwischenfall am Mittwoch im slowenischen Atomkraftwerk Krsko hat - nicht nur für steirische Verhältnisse - viel zu lange gedauert. Der Skandal: Das Leck wurde um 15.00 Uhr entdeckt und erst um 17.38 Uhr der EU gemeldet, die die Warnung aber nicht sofort weitergab. Die Landeswarnzentrale erhielt die Erstmeldung erst um 19.17 Uhr...
Slowenen entschuldigen sich für Frühwarn-Chaos - Infobox!

Diese Meldung beinhaltete gleichzeitig auch schon die Entwarnung. "Falls jedoch wirklich etwas passiert wäre, dann wäre wertvolle Zeit verloren gegangen", stellte Katastrophenschutzreferent und Landeshauptmann Franz Voves (SPÖ) fest und sprach sich für eine "schnellere Informationsweitergabe" aus.

"Das muss schneller gehen"
"Im Falle eines Störfalles im AKW Krsko wäre es anzustreben, dass gleichzeitig mit einer Störfallmeldung nach Brüssel auch die dauerbesetzten Landeswarnzentralen der angrenzenden österreichischen Bundesländer informiert werden", konkretisierte der Landeshauptmann.

Diese Maßnahme würde dazu beitragen, dass die verantwortlichen Behörden und damit die unmittelbar angrenzende Bevölkerung - unabhängig von den derzeit bestehenden Informationswegen - rechtzeitig informiert werden können. Dadurch könnten im Störfall wertvolle Zeit für behördliche Maßnahmen gewonnen und Verunsicherungen vermieden werden, so Voves.

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