Mo, 20. November 2017

Anschlag vereitelt

03.06.2008 22:07

Mann wollte Bombe „als Publicity-Gag“ zünden

Ein britischer Terrorverdächtiger hat nach eigenen Worten in einem Terminal des Londoner Flughafens Heathrow eine Bombe nur als Publicity-Gag zünden wollen. Es sei nicht seine Absicht gewesen, Flugzeuge in die Luft zu sprengen oder Menschen zu töten, sagte Abdullah Ahmed Ali am Dienstag vor einem britischen Gericht. Er ist einer der sieben Angeklagten, denen vorgeworfen wird, im August 2006 die Sprengung mehrerer Transatlantikflüge geplant zu haben.

Ali gab an, er habe nur eine Bombe in einer Abfertigungshalle zünden wollen, um damit für einen Dokumentarfilm zu werben, der sich kritisch mit der britischen und der US-Außenpolitik beschäftige. Dafür habe er Terminal 3 gewählt, weil von dort viele Flüge in die USA gingen, sagte er.

Die Anklage geht jedoch davon aus, dass die mutmaßlichen Attentäter mit Hilfe von flüssigem Sprengstoff, der in Getränkeflaschen gefüllt war, mehrere Flüge in der Luft explodieren lassen wollten. Nach dem vereitelten Attentat wurden die Vorschriften zur Mitnahme von Flüssigkeiten europaweit verschärft.

Symbolbild

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden