Mi, 22. November 2017

Leicht angeschlagen

03.06.2008 18:08

Pogatetz laboriert an einer Wadenbeinprellung

Middlesbrough-Legionär Emanuel Pogatetz hat sich am Montagnachmittag im Training eine Wadenbeinprellung zugezogen, die ihm im Moment etwas zu schaffen macht. Der Innenverteidiger versäumte deshalb die Trainingseinheit am Dienstagvormittag, soll aber nach Angaben von Teamchef Josef Hickersberger am Dienstagnachmittag oder Mittwochvormittag wieder voll ins Training einsteigen.

Bis zum ersten EM-Match am Sonntag gegen Kroatien sollte Pogatetz wieder völlig hergestellt sein, gab Hickersberger am Dienstag Entwarnung: "Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Gefahr, dass er gegen Kroatien fehlt, gering." Er gehe davon aus, dass die Verletzung nicht so schlimm wie beim italienischen Welt-Fußballer Fabia Cannavaro sei (der Innenverteidiger zog sich am Montag in Maria Enzersdorf Bänderrisse im Knöchel zu und fällt für die EM aus), dem er alles Gute wünschte.

Die Verletzung von Pogatetz hat aber nichts damit zu tun, dass die Intensität in den ÖFB-Einheiten zunehmend zurückgefahren wird. "Wir werden das Training in den nächsten Tagen dosieren, damit wir bis zum Kroatien-Match körperlich und geistig spritzig sind", kündigte Hickersberger an.

Im Training Standards geübt
Am Dienstagvormittag standen im (für Medienvertreter nur in den ersten 15 Minuten zugänglichen) Training laut "Hicke" vor allem Situationen mit ruhenden Bällen im Mittelpunkt. "Wir wissen, dass wir bei Standard-Situationen gut sind, deswegen haben wir daran gearbeitet, dass es so bleibt." Ansonsten wollte der Teamchef nicht über mögliche Stärken seiner Mannschaft sprechen. "Wir wollen unsere Gegner ja nicht in Angst und Schrecken versetzen."

Besuch von Ex-Wacker-Goalie Tschertschessow
Der Teamchef bekam am Montagabend im Rahmen des Gala-Dinners im ÖFB-Hotel "Balance Resort" Besuch von Spartak-Moskau-Trainer Stanislaw Tschertschessow, der mit seinem Club Spartak Moskau, bei dem auch Martin Stranzl engagiert ist, ein Trainingslager ohne Teamspieler in Stegersbach abhält. Der frühere Wacker-Goalie und -Trainer traf etwas zu spät zum abendlichen Stegersbacher Feuerwerk ein, das Hickersberger wie folgt kommentierte: "Vielleicht war das ein Vorgeschmack auf das Feuerwerk nach dem EM-Finale, und ich hoffe, dass wir da alle dabei sind."

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