Di, 21. November 2017

TV-schauen im Büro

02.06.2008 20:11

Die EURO kann den Job kosten!

Fußballfieber wirkt ansteckend, kann aber Ihren Job gefährden: Wer am Arbeitsplatz ohne zu fragen die EURO mitverfolgt, riskiert die fristlose Entlassung. Viele Chefs zeigen sich aber kulant. Im AKH Linz wurde eine Abteilung umdekoriert!

Pünktlich zur EM grassiert auch im AKH das Fußballfieber: Diplomkrankenschwester Greti Wagner hat die kardiologische Männerstation C 3.1 fußballmäßig geschmückt. Das Café Vital überträgt von 7. bis 29. Juni via Großbildschirm alle Spiele um 18 Uhr . Die Spitalsbediensteten dürfen selbstverständlich in den Pausen Fußball schauen.

In der Voest wird´s so gehandhabt: In den Steuerungszentralen sind aus Sicherheitsgründen TV-Geräte verboten. Wer aber am Arbeitsplatz einen Internetzugang hat, darf nebenbei ein bisschen mitschauen. In den Sozialräumen darf natürlich ungeniert in den Pausen mitgefiebert werden. In der DSM sind schon viele Mitarbeiter mit Fußballleibchen unterwegs, Glotzen ist aber tabu.

In den Wachzimmern darf geguckt werden – „bloß werden nur sehr wenige Beamte dazu Zeit haben. Die meisten sind draußen, um die Sicherheit während der Spiele zu gewährleisten“, weiß Bruno Guttmann vom Landespolizeikommando.

Die Energie AG hat für ihre Mitarbeiter sogar ein eigenes Kartenkontingent beim Public Viewing am Urfahraner Jahrmarktgelände. Beim Land gibt’s hingegen keine „Lex Euro“. Wer wegen eines Spiels früher heimgehen will, muss die Gleitzeit nutzen.

Grundsätzlich rät die Arbeiterkammer: Immer den Chef um Erlaubnis fragen, ob man den Computer oder den TV-Apparat für private Zwecke, sprich in diesem Fall die EURO, nutzen darf. Wer heimlich schaut, kann schlimmstenfalls fristlos „hinausgekickt“ werden.

 

Foto: Chris Koller

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