Sa, 18. November 2017

¿Preisradar¿ für OÖ

23.05.2008 19:42

Kampf gegen Teuerung mit eigenen Prüfern

Mit einer „Dreifachstrategie“ kämpft Konsumenten-Landesrat Rudi Anschober gegen die Teuerung - wobei er im eigenen Verantwortungsbereich „kurzfristig“ nur einen Punkt umsetzen kann: Er schaltet die Wettbewerbsbehörde ein und installiert für Oberösterreich ein eigenes „Preisradar“ zusätzlich zu dem des Bundes.

Wöchentlich werden von Landesbeamten in neun Supermärkten die Preise für jeweils zehn Lebensmittel verglichen und die Ergebnisse im Internet veröffentlicht: „So kann man den Handel zwingen, die derzeit oft horrenden Preisunterschiede anzugleichen“, begründet Anschober. Zusätzlich soll die Bundes-Wettbewerbsbehörde nachforschen, ob es im Handel unerlaubte Preisabsprachen gibt. „Erfahrungsgemäß trägt bereits die Untersuchung zur Preisdämpfung bei“, weiß Anschober aus der Pellets-Teuerung 2006.

Punkt zwei seiner „Dreifachstrategie“ - langfristig bis 2030 - ist die vom Land bereits geplante „Energiewende“, um die rasant teurer werdenden Importe von Öl und Gas, für Anschober der „Schlüssel zur Preisexplosion“, durch erneuerbare Energieträger zu ersetzen.

Damit zusammen hängt Punkt drei: „Der gestiegene Ölpreis bringt dem Finanzminister heuer 500 Millionen Euro an zusätzlichen Steuereinnahmen - er soll damit Energie-Umrüstungen für sozial Schwache fördern“, wünscht sich Anschober.

 

Foto: Chris Koller

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