Mo, 20. November 2017

Ex-Ganovenjäger

23.05.2008 12:41

Eduard Zimmermann im Krankenhaus

Eduard Zimmermann, der langjährige Moderator der ZDF-Reihe "Aktenzeichen XY... ungelöst", liegt in einem Krankenhaus in München und wird dort umfassend untersucht. Verschiedene Medien spekulierten, der 79-Jährige leide an Demenz. Zimmermann hatte sich aus gesundheitlichen Gründen komplett aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und war Anfang des Jahres nach dem Tod seiner Frau Rosmarie aus der Schweiz in seine Heimatstadt München zurückgekehrt. Dort lebt er in der Nähe seiner Tochter Sabine.

Sabine Zimmermann hofft, dass sie ihren Vater kommende Woche wieder nach Hause holen kann. "Ich bin froh, dass er jetzt von Kopf bis Fuß untersucht wird und alle medizinischen Möglichkeiten ausgeschöpft werden, damit er wieder ein bisschen fitter wird", erklärte sie am Freitag laut Mitteilung. Nach Informationen der „Bild“ wird Zimmermann im Krankenhaus Rechts der Isar untersucht. "Mein Vater durchläuft im Moment mehrere Stationen in einer Klinik", sagte Sabine Zimmermann. Zwei Stationen habe er hinter sich, derzeit würden neurologische Untersuchungen gemacht.

„Er nimmt die Tage so an, wie sie sind“
"Es geht ihm nicht mehr so gut", sagte Sabine Zimmermann, die Produktionsleiterin bei "Aktenzeichen XY...." ist. Ihr Vater, der Anfang nächsten Jahres 80 Jahre alt wird, blicke aber zufrieden auf sein Lebenswerk zurück. Durch den Umzug nach München falle es ihr leichter, sich um ihn zu kümmern. Eduard Zimmermann halte nach wie vor ein bisschen Kontakt zu seiner Firma. Wenn er Lust habe, lese er auch Drehbücher und Moderationen "und nimmt die Tage so an, wie sie sind", fügte sie hinzu. "Er hat sich zurückgezogen und hofft ebenso wie ich, dass dieser Rückzug akzeptiert und respektiert wird", betonte sie.

Zimmermann ist Erfinder der Fahndungsserie "Aktenzeichen XY...", die vergangenes Jahr 40-jähriges Bestehen feierte und weiterhin hohe Zuschauerquoten hat. Bis 1997 hatte Zimmermann durch die Sendung geführt. Seit 2003 moderiert Rudi Cerne. Zimmermann ist auch Gründer des "Weißen Rings", eines gemeinnützigen Vereins zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern.

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