Mo, 20. November 2017

Mordverdacht

15.05.2008 19:33

Erstach Sexbestie in Tschechien Prostituierte?

Die Amstettener Sexbestie hat einst in Linz zwei Frauen mit dem Messer überfallen und soll in einem Linzer Freudenhaus wie am tschechischen Straßenstrich der perverseste Stammgast gewesen sein. Deshalb wird Josef Fritzl (73) nun auch zum Mordfall Gabriela Supekova (42) überprüft, die sechs Kilometer vom Mühlviertler Wullowitz entfernt mit sechs Messerstichen getötet wurde.

Der „Horror-Vater“ hatte mit seiner „Rest-Familie“ oftmals Urlaub bei Freunden in Lasberg bei Freistadt gemacht - kaum 20 Fahrminuten entfernt vom berüchtigten E 55-Straßenstrich: Dort ist am 12. August 2007 um 22.30 Uhr die völlig verarmte und verschmutzte slowakische Prostituierte Gabriela in einen abgedunkelten Wagen eines deutschsprachigen Lenkers mit österreichischer Nummer gestiegen. Um zum 10-Euro-Dumpingpreis ihre Dienste anzubieten. Vier Tage später wurde ihre nackte Leiche aus dem nahen Lipno-Stausee geborgen: mit Herz- und Lungenstichen!

Das Überwachungsvideo des Grenzverkehrs zeigte auch das Auto eines gebürtigen Haslachers (29), der zwar seine DNA-Spur auf der Hand des Opfers hinterlassen hatte, aber ein Alibi per Handy vorweisen konnte, so dass er enthaftet werden musste. Auf der Leiche wurden jedoch noch weitere genetische Spuren verdächtiger Männer gefunden, die bisher nicht zugeordnet werden konnten.

Nun kam der heiße Tipp von einem Soziologen, der seit Jahren die Sex-Szene im Grenzgebiet erforscht, dass Fritzl ein Freier gewesen sein soll, der dort schamlos Perversionen ausgelebt haben dürfte. Das machte Linzer Kriminalisten hellhörig: Sie wollen nun Fritzls Auto auf dem Video vom Tag der Tat suchen und Fritzls DNA-Code mit den Spuren auf der Leiche vergleichen.

Dieser Fall dürfte noch eher zu klären sein, als der Mädchenmord an Martina Posch (17): Es fehlen Beweise wie Indizien dafür, dass die Vöcklabrucker Autostopperin vor 22 Jahren vom damaligen Unteracher Hotelbesitzer Fritzl erwürgt und im Mondsee versenkt worden sein könnte. Geklärt und gesühnt hingegen sind zwei brutale Sexattentate, bei denen der Amstettener in Linz 1967 auch ein Messer benützte…

 

Foto: Polizei

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