Do, 18. Jänner 2018

"Raketenmann"

15.05.2008 11:53

Schweizer flitzt mit Düsenantrieb durch die Lüfte

Der ehemalige Schweizer Militärpilot Yves Rossy hat am Mittwoch erstmals vor der versammelten Weltpresse seine Flügel an den Rücken geschnallt, um eine Runde durch die Luft zu fliegen. Der Flug des "Raketenmannes" dauerte mehr als fünf Minuten. Gestartet ist der "FusionMan", wie sich Rossy selber nennt, auf einer Höhe von etwa 2.500 Metern mit einem Sprung aus einem Propellerflugzeug. Einige Sekunden später klappte er die Flügel vollständig aus und gab Gas. Die vier im Flügel integrierten Düsentriebwerke beschleunigten ihn auf über 200 km/h.

Vor rund hundert Medienleuten flitzte er einem Düsenjet gleich mehrere Runden in der Luft. Zum Schluss setzte er zu einer Rolle an, bevor er wieder in die Höhe zog, die Flügel abwarf und seinen Fallschirm zog. Nach einigen Minuten Sinkflug landeten er und sein Fluggerät sicher auf dem Flugplatz Bex.

Es war nicht der erste Flug Rossys: Bereits 2003 hatte er erste, allerdings erfolglose Versuche mit einem ähnlichen Flügelkonstrukt unternommen. Seither hat er die Flügel kontinuierlich weiterentwickelt. Im November 2006 waren dann die Flügel stabil genug für einen Flug von über fünf Minuten. Mehrmals kündigte er daraufhin Flüge über den Genfer Hausberg Saleve an, musste wegen schlechten Wetters aber wiederholt absagen.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden