So, 21. Jänner 2018

Opiumpflanzen

14.05.2008 12:10

2,5-ha-Wiese "aus Versehen" mit Mohn bepflanzt

Eine 2,5 Hektar große Blumenwiese (Foto) in der japanischen Stadt Shimotsuma ist von den Organisatoren eines jährlichen Blumenfestes "aus Versehen" zum illegalen Opiumanbaugebiet gemacht worden. Über 100 Mitarbeiter des Stadtamts mussten die in Japan verbotenen Borstenmohnpflanzen am Wochenende pflücken und verbrennen.

Eine Sprecherin der Stadt sagte gegenüber der Agence France Presse, dass die Samen "aus dem Ausland" stammten und die freiwilligen Helfer des Blumenfestes nicht wussten, was sie da anbauten. Aufmerksame Fußgänger identifizierten die bereits in der Blüte befindlichen Pflanzen und schalteten die Stadtregierung ein. Es werde jetzt untersucht, wie die in Japan verbotenen Borstenmohn-Samen ins Land gelangt sind. Den "Opium-Bauern" droht keine Strafe.

Borstenmohn ist ein Verwandter des Schlafmohns und ebenso zur Gewinnung von Opiaten tauglich. Obgleich die lilafarbene Pflanze ungleich weniger Morphin enthält und daher auf illegalen Opium-Plantagen nicht eingesetzt wird, weil sie nicht so ertragsreich ist.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden