Do, 19. Oktober 2017

Hilfe in Myanmar

12.05.2008 18:45

¿Wir zählen auf Wissen und unsere Ausrüstung¿

In Myanmar/Burma warten nach dem Zyklon Zehntausende Menschen auf Hilfe. Im verseuchten Wasser lauern tödliche Keime. Mittwoch startet Notfallsanitäter und Wasser-Spezialist Gottfried Staufer (46) aus Attnang-Puchheim mit zwei Rot-Kreuz-Kollegen ins verwüstete Land, um 40.000 Menschen zu versorgen.

Mit welchem Gefühl starten Sie in den Einsatz?
Ich lasse es auf mich zukommen, gehe es gelassen an. Vor Ort zählen wir auf unser Wissen, unsere Ausrüstung und vor allem darauf, dass wir improvisieren müssen und können.

Angst, weil im Land von Militärseite her die Hilfskräfte unerwünscht sind?
Wir sind als Rotes Kreuz schon länger in Myanmar aktiv und haben damit Startvorteile. Wir kommen, um die heimischen Rot-Kreuz-Helfer zu unterstützen. Das wird auch akzeptiert.

Was sagt die Familie zu dem spontanen Einsatz?
Meine Frau und mein erwachsener Sohn stehen wie mein Arbeitgeber voll hinter mir. Sonst kannst du das nicht machen, weil du nicht weißt, ob es nicht länger dauert als geplant. Da kann man sich nicht noch mit etwaigen Problemen daheim belasten. Ich war schon sieben Monate nach dem Tsunami in Sri Lanka und nach der Flutkatastrophe im Sudan. 

 

Foto: ÖRK/LVOÖ

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