Mo, 23. Oktober 2017

Jacko atmet auf

12.05.2008 15:11

Neverland-Ranch vor Versteigerung gerettet

Michael Jackson kann aufatmen: Die Neverland-Ranch des 49-jährigen "King of Pop" ist endgültig vor der drohenden Zwangsversteigerung gerettet worden. Eine US-Investmentfirma habe die auf dem Anwesen lastende Hypothek übernommen, berichtete die "Los Angeles Times" am Montag.

Einer Sprecherin des Unternehmens zufolge sei die für diesen Mittwoch angesetzte Versteigerung deshalb abgesagt worden. Jackson ließ erklären, er sei erfreut über die jüngsten Entwicklungen mit Neverland. "Das erlaubt mir, mich auf die Zukunft zu konzentrieren."

Der einstige "King of Pop" hatte fast 25 Millionen Dollar (rund 16 Millionen Euro) Schulden über das Haus abgesichert. Die Gläubiger hatten das Geld zurückgefordert und deshalb die Zwangsversteigerung zunächst für den 19. März, nach weiteren Verhandlungen für den 14. Mai angesetzt.

Ranch 1987 für 30 Millionen Dollar gekauft
Jackson hatte die riesige Anlage im bergigen Hinterland von Santa Maria 1987 für 30 Millionen Dollar gekauft. Auf ihr stehen unter anderem ein Landschloss und ein Vergnügungspark. Der Sänger selbst lebt seit 2005 nicht mehr auf der Ranch. Nach seinem Freispruch vom Vorwurf des Kindesmissbrauchs hatte er sich zunächst in das Golfemirat Bahrain zurückgezogen. Inzwischen ist er aber wieder in die USA zurückgekehrt.

Über die Verhältnisse gelebt
Nach Angaben von Gerichtszeugen hatte Jackson in den besseren Zeiten seiner Karriere bis zu 30 Millionen Dollar jährlich mehr ausgegeben, als er verdiente. Durch den Verkauf von Musikrechten versuchte er in den vergangenen Jahren, seinen Schuldenberg abzubauen. Der Absatz seiner Platten ist seit dem Prozess allerdings spürbar zurückgegangen.

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